BDKJ-Landesversammlung

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Awarenesskonzept des BDKJ Bayern

Der BDKJ Bayern setzt sich für eine Kultur des respektvollen und diskriminierungssensiblen Miteinanders ein. Dieses Awarenesskonzept dient dazu, einen verbindlichen Rahmen für den Umgang mit Grenzverletzungen und Diskriminierung zu schaffen – sowohl präventiv als auch im konkreten Umgang mit Vorfällen. Es bündelt bestehende und neue Elemente der bisherigen Awarenessarbeit des BDKJ Bayern. Das vorliegende Konzept führt den bereits vorhandenen Verhaltenskodex und die Handlungsempfehlung für queersensible Veranstaltungen zusammen und ergänzt diese durch einen Leitfaden für die Arbeit von Awarenessteams. Damit entsteht eine praxisorientierte Grundlage, die Orientierung bietet, Rollen klärt und Prozesse transparent macht. Alle Beteiligten – von der Veranstaltungsleitung, über Organmitglieder bis hin zum Awarenessteam – wissen, was in herausfordernden Situationen zu tun ist, wer die Verantwortung hat, und welche Prinzipien gelten.

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Freistellung von Studierenden zu Wahrnehmung ehrenamtlicher Jugendarbeit

Jugendarbeit lebt vom ehrenamtlichen Engagement junger Menschen. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Zivilgesellschaft, der Demokratiebildung und der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Damit ehrenamtliche Jugendleiter*innen ihre Verantwortung in Zeltlagern, Schulungen, Bildungsangeboten oder internationalen Jugendbegegnungen wahrnehmen können, ist eine strukturelle Absicherung dieses Engagements notwendig.

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Position zum Verbot der Gendersprache des Ministerrates

Seit 01.04.2024 gilt in Bayern ein Verbot der Gendersprache in öffentlichen Schulen und Behörden. Das bayerische Kabinett änderte dafür im März durch einen Beschluss die Allgemeine Geschäftsordnung für Behörden des Freistaates Bayern (AGO).

Diese AGO gilt auch für öffentliche Schulen. Als BDKJ Bayern, der sich schon viele Jahre für eine offene und geschlechtervielfältige Gesellschaft und Sprache einsetzt, sind wir sehr schockiert darüber.

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