Frauenstärkende Strukturen im BDKJ Bayern nachhaltig verankern und sichtbar machen

Frauenstärkende Strukturen im BDKJ Bayern nachhaltig verankern und sichtbar machen

Landesversammlung 2026

05.07.2026


Hinweis: Hierbei handelt es sich um eine noch nicht abschließend redigierte Fassung unseres Beschlusses. Wir reichen eine endgültige Fassung nach.

Der BDKJ auf Landesebene erkennt eine fehlende strukturelle Verankerung geschlechtlicher Gleichberechtigung in Leitungs- und Entscheidungsfunktionen als ernstzunehmende Herausforderung für die gelebte Geschlechtergerechtigkeit des Verbandes an. Durch den aktuell ausschließlich männlich besetzten hauptamtlichen Vorstand wurde sichtbar, dass Geschlechtergerechtigkeit im BDKJ Bayern strukturell noch nicht ausreichend abgesichert ist. Um geschlechtergerechte Teilhabe in Leitungs- und Entscheidungsfunktionen zu fördern, braucht es langfristig verankerte Maßnahmen – insbesondere zur Stärkung und Förderung von Frauen.

Die Stärkung von Frauen darf sich nicht auf Einzelinitiativen oder persönliches Engagement beschränken, sondern muss strukturell abgesichert, strategisch weiterentwickelt und kommunikativ klar vertreten werden.

Deshalb wollen wir:

  1. eine strukturelle Verankerung von Frauenförderung insbesondere in der Satzung und Geschäftsordnung im BDKJ Bayern
  2. eine Entwicklung gezielter Maßnahmen zur Gewinnung und Stärkung von Frauen für Leitungsämter
  3. eine bewusste, vielfältige und geschlechtergerechte Repräsentation des BDKJ Bayern
  4. eine Reflexion der aktuellen Vorstandssituation im Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit

Der Landesvorstand wird beauftragt, zum Landesausschuss II/2026 einen Prozess zu entwickeln, mittels dem zu den oben genannten Forderungen konkrete Umsetzungsvorschläge zu erarbeitet werden sollen und diesen Prozess mit der Frauen-AG und der Männer-AG rückzubinden. Dieser Prozess soll dem Landesausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt werden.