BAIträge

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Wir mischen uns ein! BAIträge sind unser Format, in dem wir selbst oder externe Autor*innen Gedanken zu aktuellen und relevanten Themen der Jugendarbeit teilen. 

„Stadt.Land.Wie? Jugend bewegt.“

Marlene Tuschl – Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Bayern startete das Projekt „Stadt.Land.Wie? Jugend bewegt.“ im Januar 2025 mit dem Hintergrund der vorhergegangenen Studie der KLJB Bayern „Stadt.Land.Wo? Was die Jugend treibt.“ Diese hatte die Beweggründe junger Menschen untersucht, aus ländlichen Regionen in Bayern wegzugehen, dort zu bleiben oder zurückzukommen. Das Ergebnis: Viele junge Menschen leben sehr gerne auf dem Land. Die sozialen Netzwerke und das Zugehörigkeitsgefühl spielen dabei eine wesentliche Rolle. Sie drücken aber auch klar aus, woran es mangelt. Zum Beispiel bei den Themen Mobilität, Vielfalt auf dem Land und Jugendbeteiligung.

Kann man KI vertrauen?

Johanna Sinn – Es ist möglicherweise kein Zufall, dass bei Regulierungsfragen im KI-Bereich ausgerechnet der Vertrauensbegriff herangezogen wird, während er bei nicht-digitaler Technik kaum auftaucht. Die europäische Strategie zum Umgang mit den ethischen Risiken der KI-Nutzung setzt schließlich auf die Förderung von „trustworthy AI“. Die Ethikleitlinien der EU und der EU AI Act sehen die Beurteilung von Anwendungen hinsichtlich der dort in sieben Kriterien beschriebenen Vertrauenswürdigkeit vor.

Empfehlung angenommen

Daniel Köberle – „Diskussionsintensität steigt.“ „Polarisierungswahrscheinlichkeit: 71 %. Tendenz steigend.“ „Empfehlung: Moderation strukturierend eingreifen. Fokus auf lösungsorientierte Fragen lenken.“ Toni beobachtet die Live-Transkription. Wörter blinken auf. „Heuchelei.“ „Tradition.“ „Ausgrenzung.“ „Verantwortung.“

Zwischen Zukunftsangst und Zufriedenheit

Melanie Reitinger-Hönig und Julia Schwarz – In unserem Bildungskonzept für unsere Seminararbeit im FSJ spielt das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Unsicherheit eine zentrale Rolle: Bildung im FSJ bedeutet nicht nur „sicherer Hafen“ – im Gegenteil: Ziel ist es auch, junge Menschen gezielt aus ihrer Komfortzone herauszuführen.

Der Weg der Schmetterlinge

Dr. Michaela Quast-Neulinger – Nicht nur Äpfel haben Würmer, auch das menschliche Herz ist mitunter von einem Wurm befallen. Es ist der Wurm des Todes und seiner kleinen Geschwister – der Imperfektion, des Schmerzes, der Verwiesenheit unseres Lebens, der Kontingenz unseres Seins. Wovon aber hängt es ab, ob dieser Wurm im Herzen zum Schmetterling wird oder ein Pestwurm bleibt und das Herz zersetzt?

Zuversicht braucht Vertrauen – Vertrauen braucht Verbindlichkeit 

Florian Hörlein – Der Koalitionsvertrag ist verhandelt – und verspricht an vielen Stellen Positives für die Lebenssituation junger Menschen und deren Aufwachsen. Doch am Ende sind es sieben Worte, die zum Lackmustest der Jugendpolitik der Bundesregierung der kommenden vier Jahre werden könnten. Sie stehen im Koalitionsvertrag auf Seite 51, in Zeile 1.627. Dort heißt es: „Alle Maßnahmen des Koalitionsvertrages stehen unter Finanzierungsvorbehalt.“